Februar 2021 – Angewandte Philatelie

Unten stehend findet ihr verschiedenste Einzelbelege. Erst mal frägt man sich natürlich, für was könnte ich die gebrauchen? Dazu müsst ihr nur auf die rote Überschrift über dem Beleg klicken. Dadurch öffnet sich eine Datei mit der Beschreibung des Belegs. Diese enthält Hintergründe zu dem Thema des Belegs, die in einem Exponat mit dem jeweiligen Beleg thematisiert werden könnten (sei es Thematik, Open Philately, oder Social Philately). Manchmal werdet ihr euch fragen, ob die Zusammenhänge zwischen Beleg und Thema nicht sehr weit hergeholt sind, manchmal sind sie offensichtlicher. Aber wie weit man diesbezüglich – evtl. in einem eigenen Exponat – selbst geht, bleibt jedem überlassen. Uns macht es auf jeden Fall viel Spass, für manche Zusammenhänge zwischen Beleg und Thema die Phantasie walten zu lassen. Unter den Belegen findet ihr dann ab diesem Monat auch Rückmeldungen – Ergänzungen zum Thema -, die wir von Lesern erhalten haben.

009 – Joachimsthal und Uranabbau (F. Kruis) – hier klicken, um zur Beschreibung in PDF-format zu gelangen
Joachimsthal mit Uranfarbenfabrik Kommentare und Ergänzungen zu diesem Beitrag:

TS: „Gerne ergänze ich noch, dass in dieser Stadt an der Grenze auch Georgius Agricola gelebt und gearbeitet hat.“

RS: „St. Joachimsthal liegt bei mir ganz in der Nähe und ich bin durch den Ort auf dem Weg nach Karlsbad schon oft durchgefahren. Die Radiumquelle gilt als die stärkste der Welt. Noch ein Nebenaspekt: Seit Jahrhunderten wurden in Joachimsthal Münzen geprägt – die so genannten Joachimsthaler. Sie sind Namenspate sowohl für den Taler als auch für den Dollar. Finde ich bemerkenswert für so einen kleinen Ort.“

KV: „Die gezeigten Belege zu Jachymov sind hervorragend. Ich wollte hier nur ergänzen, dass sich das Gesicht dieses Städtchens in den letzten Jahrzehnten sehr gewandelt hat. Ich war 1985 dort für 4 Wochen zur stationären Reha. Die Badefrauen erzählten, dass viele ihrer Männer durch den Uranabbau zu Tode kamen. Heute ist Jachymov Mitglied im Verein Europäischer Radonheilbäder, der schon mehr als 30 Jahre besteht. Regelmäßig fahren Morbus Bechterew-Patienten, vor allem aus Sachsen, zur Reha nach Jachymov.“

MJ: „mit der Arbeit zum Uranabbau in Joachimsthal in Böhmen habe Sie mir einen historischen Beleg geschickt, der auch für das Radiumbad Oberschlema stehen könnte. Haben Sie vielen Dank. Dieser Ort war Zentrum des Uran-Abbaus im deutschen Erzgebirge, bitte schauen Sie unter google nach. Der Ortskern wurde vollständig abgerissen, nur einige Villen stehen heute noch….“

010 – Baum der Reisenden – hier klicken, um zur Beschreibung in PDF-format zu gelangen

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