Juni 2020-1: Fingerhutstempel Vaduz

Der erste Beleg des Monats im Juni sollte wieder einen Bezug zu Liechtenstein haben. Deshalb heute wieder einen Beleg aus dem Schatzkästchen von Sieghard.

Es handelt sich dieses Mal um einen Brief des Landest(h)ierarztes Christoph Wanger aus Schaan an den „Vorsteher“ Martin Schneider in Innerbraz. Der Brief wurde mit einer 5 Kreuzermarke (Ausgabe 1867 – Type II b) frankiert, am 2.7.1870 in Vaduz mit einem Fingerhutstempel abgestempelt (Vorläufer). Auf der Rückseite ist die Vignette des Landest(h)ierarzt und eine Feldkircher Abstempelung zu sehen.

Fingerhutstempel gehören zu den beliebtesten Stempeln der Ausgabe 1867. Ihr Durchmesser darf eine bestimmte Größe nicht überschreiten (siehe Quiz). Man vermutet, dass für die Einführung dieser kleinen Stempel ästhetische Gründe maßgebend waren. Bei richtiger Anbringung deckt oder umschließt der Kreis des Stempels den Medaillonrand des Markenbildes, wodurch ein äußerst gefälliges Bild entsteht. Man unterscheidet diese Stempel in zwei Klassen: Normale Stempel (f-Stempel) und kleine Stempel (ff-Stempel).

Ein kleines bisschen „Mehr“ diesesmal rund um österreichische Fingerhutstempel und der Geschichte von Landtierärzten in Liechtenstein im nun folgenden Quiz. Wenn Sie die Fragen beantworten – egal ob richtig oder falsch oder gar nicht – gibt es kurze Erklärungen / Zusatzinformationen zu dem Thema der Frage. Viel Spaß dabei.

Wenn Sie nach (Nicht-)-Beantwortung der Fragen auf „zur Auflösung“ klicken, erscheint  eine Ergebnisseite mit:

  • der „gegebenen Antwort“
  • der korrekten Antwort
  • mit Infos zur korrekten Antwort – hier wird die kurze Erklärung zur korrekten Antwort gegeben, falls angebracht.

Wie groß darf der Durchmesser eines Fingerhutstempels sein, damit er noch als solcher bezeichnet werden darf?

Wieviele verschiedene Fingerhutstempel gab es in Österreich?

Was hatte der Landt(h)ierazt C. Wanger in Schaan (Liechtenstein) mit dem Vorarlberger „Hinterland“ zu tun?