August 2019 – Frühe Fälschungen

Dieses Mal hat uns Werner wieder mit dem Beleg des Monats versorgt. Danke! Die mittlere Marke zeigt ein typisches Beispiel einer sogenannten Mailänder Postfälschung. Spezifisch ist hier eine Fälschung der 15 Centisime Wertstufe der „Wappenausgabe“ aus dem Jahr 1850 (siehe auch hier) gezeigt. Obwohl diese Fälschungen vom Original doch stark abweichen sind die Fälscher nicht aufgeflogen. Die Druckstöckel („Holzstöckel“) wurden mehrmals nachgraviert, um den Originalen näher zu kommen: jedoch ohne Erfolg. Im Bild ist links das Original, in der Mitte die Fälschung und rechts das Original mit Markierungen der Erkennungsmerkmale der gefälschten Marke:

  1. Die Ziffer 1 ist unbeschädigt.
  2. Die Spitze des rechts am Wappenschild anliegenden Palmblattes zeigt nach innen.
  3. Die Federn des Adlerschwanzes sind nach außen und mehr nach aufwärts gebogen.
  4. Das Wappentier im Brustschild (Löwe) hat eine Krone.
  5. Das Schwert hebt sich vom linken Adlerflügel deutlich ab.

Beschreibung (Quelle: Buch von Hr. Ferchenbauer, Ausgabe: 2008 Seite 443)

Ein kleines bisschen „Mehr“ rund um die Mailänder Fälschungen, oder wie man die nebenstehende Art von Fälschung nennt, wie üblich im nun folgenden Quiz. Wenn Sie die Fragen beantworten – egal ob richtig oder falsch – gibt es kurze Erklärungen / Zusatzinformationen zu dem Thema der Frage. Viel Spaß dabei.

Wenn Sie die Fragen beantworten und anschliessend auf „zur Auflösung“ drücken, erscheint  eine Ergebnisseite mit:

  • der „gegebenen Antwort“
  • der „korrekten Antwort
  • mit Infos zur korrekten Antwort – hier wird eine kurze Erklärung zur korrekten Antwort gegeben, falls angebracht

Die ersten Fälschungen zum Schaden der Post in Österreich waren die

Was hat ein in Oberkrain geborener Bauernsohn mit der ersten Briefmarke der Welt im Jahr 1840 in England zu tun?

In wieviele unterschiedliche Kategorien kann man Briefmarkenfälschungen unterteilen?

Wichtig: Die Teilnahme am Quiz ist anonymisiert und es werden keinerlei Daten gespeichert.