August 2018 – Schmucktelegramm

Schmucktelegramm LxC 937071000 Blumen auf Seide

Ende des 19. und Beginn des 20. Jahrhunderts waren Telegramme für die schnelle Übermittlung von Nachrichten unverzichtbar. Es gab noch kaum Telefone und ein Brief benötigte im Durchschnitt ca. 4 Tage. Im Gegensatz dazu benötigte das Telegramm nur 2-4 Stunden. Das Telegramm wurde im Post- bwz. Telegrafenamt aufgegeben. Angeben werden mussten die Empfängeradresse, der eigentliche Text und evtl. welches Schmuckmotiv verwendet werden soll. Diese Angaben wurden mittels Fernschreiber an ein Post- bzw. Telegrafenamt in der Nähe des Empfängers übermittelt. Die Fernschreiberstreifen wurden dann in ein einfaches Telegramm oder das bestellte Schmuckmotiv geklebt und per Boten (zumeist) Motorrad ausgetragen.

In Deutschland kann man heute noch auf der Post ein Telegramm aufgeben. In Österreich wurde dieser Dienst 2006 von der UTS GmbH (telegramm.at) übernommen, die schon im Jahr 2005 den Telegrammdienst der Schweiz übernommen hatte. UTS GmbH besitzt und betreibt die Telegrammdienste in insgesamt 43 Ländern.

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Und hier können Sie Ihr Wissen rund um den Beleg testen. Wenn Sie die Fragen beantworten und anschliessend auf „zur Auflösung“ drücken, erscheint  eine Ergebnisseite mit:

  • der „gegebenen Antwort“ – wird nur angegeben, wenn diese falsch war
  • der „korrekten Antwort
  • mit „Infos zur korrekten Antwort“ – hier wird eine kurze Erklärung zur korrekten Antwort gegeben, falls angebracht.

Wichtig: die Teilnahme am Quiz ist anonymisiert, es werden keine personenbezogene Daten übermittelt geschweige denn gespeichert.

Was ist ein Drahtwort?
Das Wort "Telegramm" wird seit welchem Jahr verwendet?
Was war der Inhalt des sogenannten Riegner Telegramms?